Nach Berichten, dass der stellvertretende Klubobmann der FPÖ Innsbruck Fabian Walch erneut bei einem Treffen deutscher Rechtsextremer zu Gast war, dessen Veranstalter vom deutschen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wird, zeigt sich SPÖ-Gemeinderat Dominik Pittracher in seiner Einschätzung bestätigt: „Immer wieder macht dieser FPÖ-Gemeinderat klar, dass er sich weit außerhalb des Verfassungsbogens bewegt und die FPÖ Innsbruck somit immer weiter in das rechtsextreme Milieu zieht. Der Innsbrucker Gemeinderat soll die Meinungsvielfalt der Stadt widerspiegeln und hier haben auch Parteien rechts der Mitte ihren Platz. Was Walch hier aber treibt, ist eine Perversion unserer demokratischen Gesellschaft. Er nutzt die Freiheiten, die ihm unsere Demokratie und Verfassung garantieren, um genau die anzugreifen und schimpft sich auch noch Patriot. Die verbleibenden bürgerlichen Teile der FPÖ Innsbruck müssen jetzt handeln und klare Kante zeigen, bevor jene extremistischen Strömungen die Partei übernehmen und sie selbst zu Beifahrern werden.“
„Immer wieder wird im Gemeinderat klar, dass Walch keinerlei Interesse daran hat, irgendwelche Verbesserungen für Innsbrucker:innen zu erreichen, völlig egal, um wen es geht. Er ergötzt sich daran, zu sehen, wie Dinge schiefgehen, weil er weiß, dass das Wasser auf seinen Mühlen ist. Er nutzt seine wissenschaftliche Bildung als ‚Historiker‘, um logische Fehlschlüsse als Zusammenhänge darzustellen, die seinem Narrativ dienen. Er ergeht sich in Auslassungen über Probleme und schlägt keine einzige Lösung vor, weil Lösungen sein politisches Geschäftsmodell zerstören. Jemand mit solch einer Haltung sollte nicht in einem Raum mit 39 Gemeinderät:innen sitzen, deren gemeinsames Ziel es ist, Verbesserungen für Innsbruck zu erreichen. Denn darin sind wir uns einig, auch wenn sich Zugänge und Meinungen im Gemeinderat unterscheiden“, wird Pittracher, stellvertretender Klubobmann der SPÖ Innsbruck, deutlich.
„FPÖ-Tirol-Obmann Markus Abwerzger muss jetzt reinen Tisch machen. Entweder die Nähe zum rechtsextremen Milieu hat in der FPÖ Tirol Konsequenzen – oder sie ist dort längst Teil des politischen Normalzustands. Wer von sich behauptet, fest auf dem Boden unserer Verfassung zu stehen, kann solche Umtriebe nicht dulden, verharmlosen oder als Privatsache abtun. Jetzt braucht es eine klare Grenze und unmissverständlich personelle Konsequenzen!“