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Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

SPÖ Innsbruck unterstützt Studie zu Autobahn-Einhausung im Westen Innsbruck

28.07.2026

Elli Mayr & Benjamin Plach: „Wir wollen die Einhausung voranbringen, dafür braucht es aber belastbare Grundlagen, starke Partner und eine gesicherte Finanzierung, damit das Projekt endlich vom Luftschloss zur Realität werden kann.“

Elli Mayr & Benjamin Plach: „Wir wollen die Einhausung voranbringen, dafür braucht es aber belastbare Grundlagen, starke Partner und eine gesicherte Finanzierung, damit das Projekt endlich vom Luftschloss zur Realität werden kann.“

Der Vorstoß von LH-Stv. Philip Wohlgemuth, eine umfassende Studie zur Betrachtung des Lebensraums in den lärmgeplagten Stadtteilen Mentlberg, Sieglanger und Höttinger Au in Auftrag zu geben, wird auch vonseiten der Innsbrucker Sozialdemokrat:innen unterstützt. „Die SPÖ Innsbruck bekennt sich klar zu einer Einhausung der Inntalautobahn im Westen Innsbrucks. Ein solches Jahrhundertprojekt könnte tausende Menschen nachhaltig von Verkehrslärm entlasten, die Stadtteile im Westen besser miteinander verbinden sowie Lebens- und Erholungsraum schaffen. Gerade weil das Projekt für die Bevölkerung von so großer Bedeutung ist, muss eine Umsetzung seriös, realistisch und vorausschauend vorbereitet werden“, eröffnet Vizebürgermeisterin Elli Mayr.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen eine langfristige und spürbare Verbesserung für die Bewohner:innen schaffen. Eine Einhausung ist dafür die beste Lösung. Es wäre aber unehrlich, den Eindruck zu erwecken, ein Projekt dieser Größenordnung könnte mit einem einfachen politischen Zuruf beschlossen und unmittelbar umgesetzt werden“, kritisiert Klubobmann Benjamin Plach die populistischen Vorstöße von Liste Fritz GR Tom Mayer und weiter: „Bei der Einhausung Innsbruck West geht es eben nicht nur um Lärmschutz, sondern um eine Korrektur eines städtebaulichen Schandflecks der 60er- und 70er-Jahre sowie eine Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität.“

„Große Versprechen sind schnell gemacht. Verantwortungsvolle Politik bedeutet, auch zu erklären, wie ein Projekt finanziert, genehmigt und gemeinsam mit allen zuständigen Stellen umgesetzt werden kann. Wer den Menschen vermittelt, man müsse lediglich ‚endlich machen‘, lässt bewusst wesentliche Fragen außen vor und legt eine Flapsigkeit an den Tag, die weder dem berechtigten Anliegen noch den Anwohner:innen, die selbst schon seit Jahren und nahezu Jahrzehnten für eine Einhausung kämpfen, gerecht wird. Zum Machen gehört nämlich das Machbar-Machen als Voraussetzung immer dazu“, schließt Mayr.

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