Aktuelles
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

KPÖ verweigert Zustimmung zu leistbarem Wohnen für junge Menschen

17.07.2026

Plach & Hackl: „In Sonntagsreden leistbares Wohnen bemühen und bei konkreten Beschlüssen nicht zustimmen – das geht sich einfach nicht aus!“

Plach & Hackl: „In Sonntagsreden leistbares Wohnen bemühen und bei konkreten Beschlüssen nicht zustimmen – das geht sich einfach nicht aus!“

Mit dem neuen Wohnprojekt „Junges Wohnen“ setzt die Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Neuen Heimat Tirol (NHT) einen weiteren wichtigen Baustein für leistbares Wohnen in Innsbruck. Insgesamt entstehen in der Andechsstraße 70 in der Reichenau 42 geförderte Wohnungen mit 96 WG-Zimmern, die gezielt an Studierende und Lehrlinge vergeben werden. Die Zimmer werden bereits ab 290 Euro angeboten und sollen jungen Menschen den Zugang zu leistbarem Wohnraum in Innsbruck ermöglichen.

Durch das neue Kooperationsmodell erhalten die Österreichische Hochschüler:innenschaften in Innsbruck (ÖH) sowie die Arbeiterkammer Tirol (AK) – in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Tirol – das Vorschlagsrecht für die Vergabe der Wohnungen. „Dadurch wird sichergestellt, dass der Wohnraum schnell jene jungen Menschen erreicht, die ihn am dringendsten benötigen. Die Vergabe erfolgt nach klaren Richtlinien. Die Wohnungen werden mit auf 5 Jahre befristeten Mietverträgen vergeben, wobei ein Hauptwohnsitz in Innsbruck Voraussetzung ist“, erklärt Gemeinderätin Daniela Hackl von der SPÖ Innsbruck, die die Kooperation maßgeblich mitverhandelt hat.

Die Kooperationsvereinbarung wurde in der heutigen Sitzung des Innsbrucker Gemeinderats mit breiter Mehrheit beschlossen. Lediglich die KPÖ enthielt sich als einzige Fraktion der Stimme. Für die SPÖ ist die Enthaltung bei diesem Leuchtturmprojekt in Sachen leistbarem Wohnen nicht nachvollziehbar: „Die KPÖ bemüht in jeder Rede im Gemeinderat das leistbare Wohnen und kritisiert zurecht, dass wir in Innsbruck zu wenig leistbaren Wohnraum haben. Das Junge Wohnen ist ein konkretes, neues Projekt, das zukünftig wirklich das Potential hat, den Wohnungsmarkt in Innsbruck deutlich zu entlasten – und trotzdem können sich die kommunistischen Mandatar:innen zu keiner Zustimmung durchringen. Noch schlimmer: Sie stellen sogar Korruption und Misswirtschaft bei der Vergabe der Wohnungen durch die AK in den Raum. Das ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Der Eindruck drängt sich auf, dass hier die eigene politische Inszenierung im Mittelpunkt steht und nicht tatsächliche Verbesserungen für junge Menschen in Innsbruck“, so Klubobmann Benjamin Plach, Vorsitzender der SPÖ Innsbruck.

Gemeinderätin Daniela Hackl ergänzt: „Gerade eine Partei, die leistbares Wohnen regelmäßig zu ihrem politischen Kernthema erklärt, hätte bei einem Projekt, das bezahlbaren Wohnraum schafft, ein klares Bekenntnis abgeben müssen. Die Situation am Innsbrucker Wohnungsmarkt lässt kein Zögern mehr zu, leistbares Wohnen braucht Entscheidungen, statt Enthaltungen!“

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Klare Absage an Sonntagsöffnung im Handel

Plach & Pittracher: „Die Sonntagsöffnung wird immer wieder als Heilsbringer für den stationären Handel ins Spiel gebracht. Das ist in Zeiten, in denen Menschen ohnehin schauen müssen, wie sie über die Runden kommen nur ein neoliberales Luftschloss. Wie so oft in Innsbruck sind die exorbitanten Mieten auch für die Innenstadtwirtschaft ein Grundproblem.“
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Reformen im Bildungsbereich auch für Innsbruck positiv

Finanzielle Entlastung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Endlich umgesetzt: Angebot für sicheren Schwangerschaftsabbruch nun an der Klinik

„Die bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Frauen ist für uns als SPÖ Innsbruck ein zentrales Anliegen, das umfasst auch einen sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch an der Klinik“, betont die für Frauen und Gleichstellung zuständige Innsbrucker Vizebürgermeisterin Elli Mayr. Auch im Koalitionsprogramm der Stadt Innsbruck, dem Zukunftsvertrag, hat die SPÖ Innsbruck gemeinsam mit Ja und Grünen vereinbart, dass dieses Angebot ausdrücklich und klar befürwortet wird. Im Gesundheitskapitel des Zukunftsvertrags heißt es dazu, dass es einen niederschwelligen und qualitätsgesicherten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Landeshauptstadt geben soll.
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Klare Absage an Sonntagsöffnung im Handel

Plach & Pittracher: „Die Sonntagsöffnung wird immer wieder als Heilsbringer für den stationären Handel ins Spiel gebracht. Das ist in Zeiten, in denen Menschen ohnehin schauen müssen, wie sie über die Runden kommen nur ein neoliberales Luftschloss. Wie so oft in Innsbruck sind die exorbitanten Mieten auch für die Innenstadtwirtschaft ein Grundproblem.“
Zum Termin
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Reformen im Bildungsbereich auch für Innsbruck positiv

Finanzielle Entlastung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards
Zum Termin
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Endlich umgesetzt: Angebot für sicheren Schwangerschaftsabbruch nun an der Klinik

„Die bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Frauen ist für uns als SPÖ Innsbruck ein zentrales Anliegen, das umfasst auch einen sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch an der Klinik“, betont die für Frauen und Gleichstellung zuständige Innsbrucker Vizebürgermeisterin Elli Mayr. Auch im Koalitionsprogramm der Stadt Innsbruck, dem Zukunftsvertrag, hat die SPÖ Innsbruck gemeinsam mit Ja und Grünen vereinbart, dass dieses Angebot ausdrücklich und klar befürwortet wird. Im Gesundheitskapitel des Zukunftsvertrags heißt es dazu, dass es einen niederschwelligen und qualitätsgesicherten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Landeshauptstadt geben soll.
Zum Termin