Die Zahlen würden deutlich machen, welchen Unterschied der gemeinnützige Wohnbau für tausende Tirolerinnen und Tiroler ausmache. „Während die Mieten am freien Markt massiv gestiegen sind, bleiben gemeinnützige Wohnungen deutlich günstiger. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequenten Wohnbaupolitik und einer verlässlichen Wohnbauförderung“, betont Wohlgemuth.
Allein in den vergangenen Jahren seien zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht worden – von höheren und modernen Förderungen über die Verschärfung der Leerstandsabgabe bis hin zu neuen Serviceangeboten für Wohnungssuchende. „Es ist einiges gelungen, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Die Entwicklungen am freien Wohnungsmarkt zeigen deutlich: Leistbares Wohnen entsteht nicht von selbst. Es braucht eine Politik, die aktiv gestaltet und eingreift.“
Für Wohlgemuth ist klar, dass nun die nächsten Schritte folgen müssen: „Wir müssen beim Thema Wohnen auch bereit sein, unsere Komfortzone zu verlassen. Bauland ist knapp und darf nicht jahrelang brachliegen, während Familien verzweifelt nach einer leistbaren Wohnung suchen. Deshalb arbeiten wir derzeit intensiv an einer Baulandmobilisierungsabgabe.“ Über Art und Ausmaß der Abgabe werde in der Landesregierung aktuell intensiv verhandelt.
Abschließend unterstreicht Wohlgemuth: „Leistbares Wohnen entscheidet darüber, ob sich junge Menschen eine Zukunft in Tirol aufbauen können. Deshalb bleibt Wohnen die zentrale soziale Frage unseres Landes – und für uns oberste Priorität.“