„12.000 Teilnehmer:innen beim Alpenregionstreffen der Schützen, die von sieben – offenkundig friedlichen und unbewaffneten – Frauen in Angst und Schrecken versetzt werden? Da gehen mit dem Landeskommandanten der Schützen wohl die Pferde durch“, stößt das Vorgehen bei SPÖ-Landesfrauenvorsitzender NRin Selma Yildirim auf Unverständnis.
Laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung wurden Strafen gegen die sieben Frauen verhängt, die sich als ‚Schützinnen‘ unter das Alpenregionsreffen gemischt haben. Sie wurden dann von 14 Polizeibeamt:innen eskortiert.
„Der Landeskommandant der Schützen argumentiert mit mangelndem Respekt. Den kann ich nicht erkennen. Sehr wohl aber fehlende Toleranz bei Teilen der Schützen, die in den vergangenen Monaten vor allem durch Ausschluss – von Frauen am Gewehr und männlichen Marketendern aufgefallen sind. Mein Apell geht daher in Richtung mehr Toleranz und für die Akzeptanz demokratischer Kunst- und Meinungsfreiheit“, argumentiert Yildirim.