Mit der gestern im Nationalrat beschlossenen neuen Kennzeichnungspflicht für „Shrinkflation“ wird ein zentrales Anliegen der SPÖ umgesetzt: Mehr Transparenz und Fairness im Handel. Produkte, deren Inhalt bei gleichem oder höherem Preis reduziert wurde, müssen künftig klar gekennzeichnet werden. Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen.
Der Tiroler SPÖ-Landesparteivorsitzende und LHStv Philip Wohlgemuth sowie die Nationalratsabgeordneten Selma Yildirim und Bernhard Höfler begrüßen den Beschluss:
„Shrinkflation ist nichts anderes als versteckte Teuerung auf dem Rücken der Menschen. Wer weniger ins Packerl gibt und mehr dafür verlangt, darf das nicht auch noch still und heimlich tun. Transparenz ist kein Bürokratiemonster, sondern eine Frage des Respekts gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten“, erklärt LHStv Wohlgemuth.
Gerade nach den enormen Preissteigerungen der vergangenen Jahre sei konsequentes politisches Handeln entscheidend. Dank der SPÖ-Initiativen bei Energie und Mieten sei die Inflation im Jänner wieder auf rund zwei Prozent gesunken – so niedrig wie zuletzt Ende 2024. Im Dezember waren noch 3,8 Prozent verzeichnet worden. „Die Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung wirken: Die Wirtschaft wächst wieder und auch das Budget wird saniert. Auf Initiative der SPÖ fließen bis Ende 2026 1,4 Milliarden in inflationsdämpfende Maßnahmen. Das zeigt: Politik kann eingreifen und wirken. Die SPÖ ist der Motor im Kampf gegen die Teuerung“, so NRin Yildirim.
Kritik kommt einzig von der FPÖ, die auf „Eigenverantwortung“ setzt. Für die SPÖ ist jedoch klar: „Eigenverantwortung setzt Ehrlichkeit voraus. Und genau dafür sorgen wir jetzt: Klarer Hinweis statt versteckter Preistrick. Wer sauber wirtschaftet, hat auch nichts zu befürchten“, betont NR Höfler.
Nächster Schritt: Österreich-Aufschlag abschaffen
Für die Tiroler SPÖ ist klar: Der Kampf gegen hohe Preise ist damit nicht beendet. „Der nächste Schritt muss das Aus für den sogenannten ‚Österreich-Aufschlag‘ sein. Es kann nicht sein, dass Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande für identische Produkte mehr zahlen als im benachbarten Ausland. Gleiche Ware muss auch zu vergleichbaren Preisen angeboten werden. Fairness endet nicht an der Staatsgrenze“, so SPÖ-Tirol Chef Wohlgemuth. „Leistbares Leben, transparente Preise und konsequentes Vorgehen gegen versteckte Teuerung – dafür steht die SPÖ.“
SPÖ-Initiativen gegen zu hohe Preise beim Einkaufen: