Aktuelles
Innsbruck
Aus der Bundespolitik
(c) DieFotografen

Yildirim: „SPÖ lehnt ‚Herdprämie‘ klar ab. Öffentliche Angebote ausbauen“

28.01.2025

Vorwärts Richtung Rechtsanspruch auf Kinderbildung und -betreuung statt zurück in von FPÖ romantisierte Vergangenheit

Vorwärts Richtung Rechtsanspruch auf Kinderbildung und -betreuung statt zurück in von FPÖ romantisierte Vergangenheit

Kritik äußert SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim am Vorschlag der FPÖ, Frauen einen Bonus für Kinderbetreuung daheim auszubezahlen. Aktuell ist das in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene Thema.

„Echte Wahlfreiheit für Familien, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die beste Bildung für Kinder von Anfang an, das sind unsere Ziele. Steuergeld sollte für die Verbesserung von öffentlichen Angeboten eingesetzt werden. Davon profitieren alle. Die FPÖ widerspricht sich selbst, wenn für eine ‚Herdprämie‘ auf einmal Geld da ist, für einen Rechtsanspruch auf Kinderbildung und –betreuung nicht. Vorwärts in die Zukunft, statt zurück in die verstaubte FPÖ-Vergangenheitsromantik, sollte das Motto lauten“, ist Yildirim überzeugt.

„Frauen sollen nicht finanziell abhängig sein, sondern ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Aktuell ist die Einkommens- und Pensionsschere weit offen, Frauen besonders armutsgefährdet. Das würde durch diesen Bonus verfestigt bzw. verschlimmert. Das Daheimbleiben zu bezahlen heißt nichts anderes als Frauen zurück an den Herd. Es hält Frauen von der Erwerbsarbeit fern, fördert Abhängigkeit und nimmt ihnen Karrierechancen.“

Yildirim betont: „Es geht auch um die frühkindliche Bildung, die Integration und soziale Chancengleichheit erhöht. Kinder lernen schließlich auch voneinander. Wir setzen uns für eine Ausbildungsoffensive für Elementarpädagog:innen ein. Das würde nicht nur den Fachkräftemangel lindern, sondern auch die Attraktivität des Berufsfelds durch bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen erhöhen.“

Wenn die Anstellung zentral über das Land erfolgt und durch Bundesmittel unterstützt wird, könnten Gemeinden finanziell entlastet und regionale Ungleichheiten in der Betreuung und Bildung ausgeglichen werden. So profitieren Familien durch hochwertige Betreuung und bessere Bildungschancen, anstatt durch kurzfristige Prämien eine Rückkehr zu traditionellen Rollenbildern zu fördern.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim: „Anliegen der Südtiroler Bevölkerung haben bei uns hohen Stellenwert!“

SPÖ-Südtirol-Sprecherin zu Autonomiereform im Nationalrat: Südtirol kann sich auf Österreich verlassen.
Mehr erfahren
(c) Julia Hitthaler
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

SPÖ-Yildirim: „Anfrage zu Polizei-Schließungen in Tirol im Nationalrat eingebracht“

Justizsprecherin der SPÖ will vom Innenminister wissen, welchen Mehrwert er von Posten-Schließungen erwartet.
Mehr erfahren
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim / Blanik: „Hilfe für die Schwächsten mit Wohnschirm verlängert“

Nationalrat beschloss Verlängerung bis 2029, 28 Mio. Euro pro Jahr für Übernahme von Mietrückständen oder Wohnungswechsel.
Mehr erfahren
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim: „Anliegen der Südtiroler Bevölkerung haben bei uns hohen Stellenwert!“

SPÖ-Südtirol-Sprecherin zu Autonomiereform im Nationalrat: Südtirol kann sich auf Österreich verlassen.
Zum Termin
(c) Julia Hitthaler
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

SPÖ-Yildirim: „Anfrage zu Polizei-Schließungen in Tirol im Nationalrat eingebracht“

Justizsprecherin der SPÖ will vom Innenminister wissen, welchen Mehrwert er von Posten-Schließungen erwartet.
Zum Termin
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim / Blanik: „Hilfe für die Schwächsten mit Wohnschirm verlängert“

Nationalrat beschloss Verlängerung bis 2029, 28 Mio. Euro pro Jahr für Übernahme von Mietrückständen oder Wohnungswechsel.
Zum Termin