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Innsbrucker Gemeinderat fordert einstimmig Stärkung des Frauengesundheitszentrums

10.10.2025

Im Innsbrucker Gemeinderat wurde ein Resolutionsantrag der drei Koalitionsparteien Ja – Jetzt Innsbruck, Grüne und SPÖ zum Frauengesundheitszentrum, der sich an die zuständige Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele richtet, einstimmig angenommen.

Im Innsbrucker Gemeinderat wurde ein Resolutionsantrag der drei Koalitionsparteien Ja – Jetzt Innsbruck, Grüne und SPÖ zum Frauengesundheitszentrum, der sich an die zuständige Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele richtet, einstimmig angenommen.

In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats wurde der gemeinsame Antrag der Koalitionsparteien der Innsbrucker Stadtregierung behandelt. Gemeinderätin Daniela Hackl (SPÖ) freut sich über die breite Zustimmung: „Dieser Antrag ist aus einem intensiven Austausch mit dem Frauengesundheitszentrum und der Leiterin Dr.in Angelika Bader entstanden. Bei allen politischen Differenzen zwischen Regierung und Opposition, ist es trotzdem möglich, parteiübergreifend einen Konsens zu finden, wenn es um die Stärkung und den Erhalt einer guten Gesundheitsversorgung für Frauen in Innsbruck und Tirol geht. Der Gemeinderat sendet damit ein klares Signal: Jetzt ist die Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele am Zug, Flagge zu bekennen und den Koalitionsvertrag im Land in diesem Bereich umzusetzen!“

Die Wichtigkeit des Frauengesundheitszentrums sei evident, so Josef Rieder (Liste Ja): „Die Zwei-Klassen-Medizin gibt es auch zwischen Frauen und Männern – seien es Medikamente, deren Wirksamkeit auf den männlichen Organismus optimiert sind oder auch Symptome bei beispielsweise Herzinfarkten, die sich bei Frauen und Männern fundamental unterscheiden. Gerade Erkrankungen wie Endometriose und Fibromyalgie betreffen vor allem Frauen und sind immer noch schlecht erforscht. Hier könnte das Frauengesundheitszentrum einen unverzichtbaren Beitrag zur geschlechtergerechten Gesundheitsversorgung leisten!“

Nötig sei die Resolution, da die Einrichtung unter akutem Mangel an Personal und Räumen leidet: „Die personellen und infrastrukturellen Ressourcen des Frauengesundheitszentrums wurden in der Vergangenheit, gerade seit der Pensionierung der früheren Leitung Prof.in, Dr.in Margarethe Hochleitner im Herbst 2023, immer weiter zurückgeschraubt. Eine qualitätsvolle, evidenzbasierte und geschlechtersensible gesundheitliche Versorgung für Frauen ist kein Nice-to-Have, sondern ein Must Have!“, so Sophia Neßler (Grüne)

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