Aktuelles
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot

SPÖ ordnet den außer Kontrolle geratenen Wohnungsmarkt auf allen Ebenen

28.04.2026

Plach: „Eingriffe in den Mietmarkt waren längst überfällig. Maßnahmen der Stadtregierung müssen konsequent fortgesetzt werden.“

Plach: „Eingriffe in den Mietmarkt waren längst überfällig. Maßnahmen der Stadtregierung müssen konsequent fortgesetzt werden.“

Laut einer aktuellen Untersuchung der AK Tirol sind die Mieten in Innsbruck seit 2021 um 34 Prozent gestiegen. Für Klubobmann Benjamin Plach, Vorsitzender der SPÖ Innsbruck, sind die Gründe für den enormen Anstieg vielfältig, aber: „Was sich besonders als Begründung hervortut, sind die Jahre der Hochinflation. Während dieser Zeit war es möglich und absolut legal, innerhalb von Mietverträgen mit einer Indexklausel die Mieten um fünf, sechs, sieben oder sogar acht Prozent zu erhöhen. Und das, obwohl diesen Mehreinnahmen der Vermieter in vielen Fällen keinerlei entsprechende Mehrausgaben zugrunde liegen, zumindest nicht in der entsprechenden Höhe. Natürlich darf man Vermieter nicht unter Generalverdacht stellen, aber es gab in dieser Zeit der Hochinflation sehr wahrscheinlich einige Trittbrettfahrer, die auf der Teuerungswelle mitgeritten sind und sich ein schönes Körberlgeld auf Kosten der Mieter:innen verdient haben. Wenn man sich beispielsweise die Zahlen des Momentum Instituts zu Einkommen aus Vermietung ansieht, wird auch klar, dass es sich hier um eine massive Umverteilung von unten nach oben gehandelt hat. Denn über 80 % der Mietzahlungen gehen an das reichste Fünftel der Österreicher:innen.“

Ein wichtiger Schritt seien die neuen Regeln für Mieten unter SPÖ Wohnminister Andreas Babler gewesen: „Es ist gut, dass das in Zukunft in diesem Ausmaß nicht mehr möglich sein wird, seit die Bundesregierung unter Federführung der SPÖ die Mietsteigerungen auch am freien Markt reguliert hat. Das ist ein wichtiger Eingriff in einem Bereich, wo der Markt seit Jahren komplett versagt. Hätte die schwarz-grüne Bundesregierung diese Maßnahme bereits zu Beginn der Inflationswelle 2021/22 gesetzt, hätte sich die Situation am Mietmarkt in Innsbruck vermutlich weniger gravierend entwickelt“, so Plach. Natürlich steuere Innsbruck innerhalb seines eigenen Wirkungsbereichs auch massiv gegen: „Wir haben mit Neubau und Sanierung unserer städtischen Wohnungen, den Vorbehaltsflächen, der strengsten Raumordnungs- und Widmungspolitik Tirols sowie der 75/25 Mehrwertregel eine gut gefüllte Werkzeugkiste im Kampf gegen die außer Kontrolle geratenen Wohnpreise. Wir greifen ordnend ein, ob auf Bundes-, Landes- oder Gemeindeebene. Aber, so ehrlich müssen wir auch sein, bis sich die Situation in Innsbruck wieder etwas normalisiert und alle Maßnahmen wirken, wird es noch etwas Zeit brauchen“, schließt Plach.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Stoppschild für Betongold und Vorrang für gefördertes Wohnen!

Benjamin Plach: „Wenn der Immobilienmarktbericht 2025 zeigt, dass Betongold-Neubauten in Innsbruck auf einem historischen Tiefstand sind, sind wir politisch auf dem richtigen Weg!“
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Wie im Großen, so auch im Kleinen: SPÖ Innsbruck kritisiert Radikalisierung der FPÖ auf allen Ebenen

Elli Mayr & Dominik Pittracher: „Die FPÖ arbeitet immer stärker mit Desinformation, Hetze und Spaltung – das macht leider weder vor dem Tiroler Landtag, noch vor dem Innsbrucker Gemeinderat Halt.“
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Endlich umgesetzt: Angebot für sicheren Schwangerschaftsabbruch nun an der Klinik

„Die bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Frauen ist für uns als SPÖ Innsbruck ein zentrales Anliegen, das umfasst auch einen sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch an der Klinik“, betont die für Frauen und Gleichstellung zuständige Innsbrucker Vizebürgermeisterin Elli Mayr. Auch im Koalitionsprogramm der Stadt Innsbruck, dem Zukunftsvertrag, hat die SPÖ Innsbruck gemeinsam mit Ja und Grünen vereinbart, dass dieses Angebot ausdrücklich und klar befürwortet wird. Im Gesundheitskapitel des Zukunftsvertrags heißt es dazu, dass es einen niederschwelligen und qualitätsgesicherten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Landeshauptstadt geben soll.
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Stoppschild für Betongold und Vorrang für gefördertes Wohnen!

Benjamin Plach: „Wenn der Immobilienmarktbericht 2025 zeigt, dass Betongold-Neubauten in Innsbruck auf einem historischen Tiefstand sind, sind wir politisch auf dem richtigen Weg!“
Zum Termin
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Wie im Großen, so auch im Kleinen: SPÖ Innsbruck kritisiert Radikalisierung der FPÖ auf allen Ebenen

Elli Mayr & Dominik Pittracher: „Die FPÖ arbeitet immer stärker mit Desinformation, Hetze und Spaltung – das macht leider weder vor dem Tiroler Landtag, noch vor dem Innsbrucker Gemeinderat Halt.“
Zum Termin
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Endlich umgesetzt: Angebot für sicheren Schwangerschaftsabbruch nun an der Klinik

„Die bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Frauen ist für uns als SPÖ Innsbruck ein zentrales Anliegen, das umfasst auch einen sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch an der Klinik“, betont die für Frauen und Gleichstellung zuständige Innsbrucker Vizebürgermeisterin Elli Mayr. Auch im Koalitionsprogramm der Stadt Innsbruck, dem Zukunftsvertrag, hat die SPÖ Innsbruck gemeinsam mit Ja und Grünen vereinbart, dass dieses Angebot ausdrücklich und klar befürwortet wird. Im Gesundheitskapitel des Zukunftsvertrags heißt es dazu, dass es einen niederschwelligen und qualitätsgesicherten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Landeshauptstadt geben soll.
Zum Termin