Die Innsbrucker Stadtregierung hat gemeinsam eine Resolution im Innsbrucker Gemeinderat eingebracht, mit der das Land Tirol, der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sowie die ASFINAG ersucht werden, auf der A12 Inntalautobahn im Abschnitt Innsbruck West eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h zu prüfen und zu verordnen. Diese wurde im heutigen Gemeinderat einstimmig beschlossen.
Für die SPÖ Innsbruck ist klar: „Die Verkehrsbelastung im Westen unserer Stadt ist seit Jahren enorm. Lärm, Emissionen und Fragen der Verkehrssicherheit betreffen Anrainerinnen und Anrainer unmittelbar. Wir stehen weiterhin dazu: Eine Einhausung ist die beste Möglichkeit, die betroffenen Stadtteile zu entlasten. Allerdings ist auch klar, dass die Umsetzung dieser Einhausung einerseits mit großen finanziellen Hürden verbunden und andererseits noch Zukunftsmusik ist. Die Verordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung hingegen wäre eine Möglichkeit, schnell und quasi kostenlos Linderung zu verschaffen. Mit dieser gemeinsamen Initiative setzen wir ein klares Signal für eine rasche und spürbare Entlastung“, erklärt Vizebürgermeisterin Elli Mayr.
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht vor, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen unter anderem zum Schutz der Verkehrssicherheit, zur Reduktion von Lärm sowie zur Verbesserung der Luftqualität erlassen werden können. Gerade auf einem stark frequentierten Abschnitt wie der A12 im Bereich Innsbruck West sei eine solche Maßnahme sachlich begründet und verhältnismäßig. „Als Koalition übernehmen wir Verantwortung für die Anliegen der Bevölkerung. Die Entlastung der Menschen entlang der A12 hat für uns Priorität. Auch wenn wir als Stadt Innsbruck hier selbst keine Hebel haben, können wir mit dieser Resolution, der sich der Gemeinderat einstimmig angeschlossen hat, den Druck auf die zuständigen politischen Ebenen erhöhen“, schließt Klubobmann Benjamin Plach, Nachsatz: „Wir werden aber wohl noch einen langen Atem brauchen, so ehrlich müssen wir sein!“