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Wer von einer Knappheit an Mietwohnungen spricht, darf beim Leerstand nicht schweigen!

14.04.2025

Benjamin Plach: „Feuer kann nicht mit Feuer bekämpft werden. Die Lösung der aktuellen Wohnungskrise in Innsbruck ist nicht noch mehr privater überteuerter Wohnbau. Fokus muss auf Leerstandmobilisierung und geförderten Mietwohnungen liegen.“

Benjamin Plach: „Feuer kann nicht mit Feuer bekämpft werden. Die Lösung der aktuellen Wohnungskrise in Innsbruck ist nicht noch mehr privater überteuerter Wohnbau. Fokus muss auf Leerstandmobilisierung und geförderten Mietwohnungen liegen.“

In Reaktion auf die aktuelle Berichterstattung der Tiroler Tageszeitung erklärt der SPÖ Innsbruck Klubobmann und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Wohnungsvergabe Benjamin Plach: „Es ist einigermaßen absurd von einem Mangel an Mietwohnungen zu sprechen, ohne gleichzeitig auf den enormen Leerstand in Innsbruck hinzuweisen! Mehr als 7.000 Wohnungen stehen in Innsbruck leer, weit mehr als drei Viertel davon im privaten Eigentum. Die „Wohnbedarfsstudie Tirol 2024–2033“ macht deutlich, dass der zentrale Schlüssel zur Lösung der Wohnungskrise nicht im privaten Neubau liegt, sondern in der Mobilisierung von Leerstand und der Schaffung von leistbaren geförderten Wohnungen. Genau hier liegt das wahre Potenzial, das es zu nützen gilt.“

Plach weiter: „Nur viel zu bauen hilft vielleicht der Bauwirtschaft – leistbare Wohnungen entstehen dadurch aber nicht zwangsläufig.“ Laut SPÖ Innsbruck braucht es ein ganzes Maßnahmenpaket: „Eine Leerstandsabgabe in maximaler Höhe, ein scharfes Vorgehen gegen AirBnB & Co, sowie klare Unterstützung und Sicherheit für Vermieter:innen – nur so bringen wir Bewegung in den festgefahrenen Wohnungsmarkt und schaffen eine Trendwende am Innsbrucker Wohnungsmarkt!“ Der Sozialdemokrat betont abschließend: „Die Lösung kann nicht darin bestehen, dringend notwendige Gewerbegebiete umzuwidmen oder sensible Infrastrukturen wie ein Sicherheitszentrum mit Wohnraum zu überbauen. Stattdessen braucht es eine konsequente Mobilisierung von brachliegendem Bauland für leistbaren Wohnraum, genau das soll nun auch mit der Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau angegangen werden.“

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