Aktuelles
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik
(c) Michael Kropacek

Wer von einer Knappheit an Mietwohnungen spricht, darf beim Leerstand nicht schweigen!

14.04.2025

Benjamin Plach: „Feuer kann nicht mit Feuer bekämpft werden. Die Lösung der aktuellen Wohnungskrise in Innsbruck ist nicht noch mehr privater überteuerter Wohnbau. Fokus muss auf Leerstandmobilisierung und geförderten Mietwohnungen liegen.“

Benjamin Plach: „Feuer kann nicht mit Feuer bekämpft werden. Die Lösung der aktuellen Wohnungskrise in Innsbruck ist nicht noch mehr privater überteuerter Wohnbau. Fokus muss auf Leerstandmobilisierung und geförderten Mietwohnungen liegen.“

In Reaktion auf die aktuelle Berichterstattung der Tiroler Tageszeitung erklärt der SPÖ Innsbruck Klubobmann und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Wohnungsvergabe Benjamin Plach: „Es ist einigermaßen absurd von einem Mangel an Mietwohnungen zu sprechen, ohne gleichzeitig auf den enormen Leerstand in Innsbruck hinzuweisen! Mehr als 7.000 Wohnungen stehen in Innsbruck leer, weit mehr als drei Viertel davon im privaten Eigentum. Die „Wohnbedarfsstudie Tirol 2024–2033“ macht deutlich, dass der zentrale Schlüssel zur Lösung der Wohnungskrise nicht im privaten Neubau liegt, sondern in der Mobilisierung von Leerstand und der Schaffung von leistbaren geförderten Wohnungen. Genau hier liegt das wahre Potenzial, das es zu nützen gilt.“

Plach weiter: „Nur viel zu bauen hilft vielleicht der Bauwirtschaft – leistbare Wohnungen entstehen dadurch aber nicht zwangsläufig.“ Laut SPÖ Innsbruck braucht es ein ganzes Maßnahmenpaket: „Eine Leerstandsabgabe in maximaler Höhe, ein scharfes Vorgehen gegen AirBnB & Co, sowie klare Unterstützung und Sicherheit für Vermieter:innen – nur so bringen wir Bewegung in den festgefahrenen Wohnungsmarkt und schaffen eine Trendwende am Innsbrucker Wohnungsmarkt!“ Der Sozialdemokrat betont abschließend: „Die Lösung kann nicht darin bestehen, dringend notwendige Gewerbegebiete umzuwidmen oder sensible Infrastrukturen wie ein Sicherheitszentrum mit Wohnraum zu überbauen. Stattdessen braucht es eine konsequente Mobilisierung von brachliegendem Bauland für leistbaren Wohnraum, genau das soll nun auch mit der Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau angegangen werden.“

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Fakten statt Angstmache!

Plach: „Wer das Patscherkofel-Desaster, inklusive endfälliger Kredite, zu verantworten hat, sollte mit Kritik wohl eher zurückhaltend sein!“
Mehr erfahren
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

SPÖ Innsbruck übt Kritik an Doppelmoral der Liste Fritz

Benjamin Plach: „Die Liste Fritz sollte sich erst einmal mit sich selber einig werden, ob sie nun für oder gegen Spekulation sind, bevor mit Rundumschlägen agiert wird – das war in der vergangenen Periode nämlich alles andere als klar!“
Mehr erfahren
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Gemeinderat beschließt Resolution für 80 km/h auf der A12 im Abschnitt Innsbruck West – klares Signal für mehr Lebensqualität

Plach & Mayr: „Die Anrainer:innen in Mentlberg, Sieglanger, in der Höttinger Au und Hötting West haben es sich verdient, dass wir alle Möglichkeiten nutzen, um eine die Lärmsituation zu verbessern!“
Mehr erfahren
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Fakten statt Angstmache!

Plach: „Wer das Patscherkofel-Desaster, inklusive endfälliger Kredite, zu verantworten hat, sollte mit Kritik wohl eher zurückhaltend sein!“
Zum Termin
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

SPÖ Innsbruck übt Kritik an Doppelmoral der Liste Fritz

Benjamin Plach: „Die Liste Fritz sollte sich erst einmal mit sich selber einig werden, ob sie nun für oder gegen Spekulation sind, bevor mit Rundumschlägen agiert wird – das war in der vergangenen Periode nämlich alles andere als klar!“
Zum Termin
(c) Michael Kropacek
News
Innsbruck
Aus der Stadtpolitik

Gemeinderat beschließt Resolution für 80 km/h auf der A12 im Abschnitt Innsbruck West – klares Signal für mehr Lebensqualität

Plach & Mayr: „Die Anrainer:innen in Mentlberg, Sieglanger, in der Höttinger Au und Hötting West haben es sich verdient, dass wir alle Möglichkeiten nutzen, um eine die Lärmsituation zu verbessern!“
Zum Termin