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SPÖ Innsbruck begrüßt härteres Vorgehen gegen illegale Kurzzeitvermietungen

27.09.2025

Dallaserra: „Die Meldepflicht für Buchungsplattformen ermöglicht den Behörden gezielt gegen jene vorzugehen, die sich nicht an die Regeln halten“

Dallaserra: „Die Meldepflicht für Buchungsplattformen ermöglicht den Behörden gezielt gegen jene vorzugehen, die sich nicht an die Regeln halten“

„Aufgrund des Digitale Plattformen Meldegesetzes, dass die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Steuervermeidung regelt, sind Betreiber von Vermittlungsplattformen wie beispielsweise AirBNB verpflichtet, die steuerrelevanten Daten ihrer Nutzer:innen an das Finanzamt zu melden. Dies umfasst unter anderem auch sämtliche Transaktionsdaten. Damit sind die Behörden nun erstmals in der Lage gezielt gegen jene vorzugehen, die sich nicht an bestehende Regelungen halten“, erklärt SPÖ Innsbruck Gemeinderat Mario Dallaserra.

„Geschätzte 1500 Wohnungen sind allein auf der Plattform AirBnB in Innsbruck gelistet. Neben der Tatsache, dass diese dem eh schon angespannten Wohnungsmarkt entzogen werden, konkurrieren sie auch mit den offiziellen Beherbergungsbetrieben. Während letztere den gesetzlichen und behördlichen Auflagen unterliegen, die auch regelmäßig überprüft werden, gibt es Bereiche der Kurzeitvermietung, die weder über eine baubehördliche Bewilligung noch über eine Gewerbeanmeldung verfügen. Durch die gegenseitige Amtshilfe der zuständigen Behörden kann nun endlich effektiv dagegen vorgegangen werden“, so Dallaserra weiter.

Illegale Kurzzeitvermietungen sind aber nicht nur aus den genannten Gründen problematisch, sie sind auch oft eine große Belastung für die jeweilige Hausgemeinschaft. Neben häufigen Beschwerden über Lärm und Verschmutzungen sorgen derart genutzte Wohnungen auch oft für finanzielle Mehrbelastungen, beispielsweise durch erhöhte Müllgebühren, die dann alle zu tragen haben.

„Wohnungen sollen ihrem eigentlichen Zweck, nämlich der dauerhaften Bewohnung zugeführt werden, für touristische Aufenthalte gibt es in Innsbruck ein breites Angebot an Beherbergungsbetrieben in allen Kategorien und Preisklassen. Es besteht die Hoffnung, dass durch das entsprechende Vorgehen der Behörden, die bestehenden Auswüchse bezüglich Kurzzeitvermietung eingedämmt werden. Es darf nämlich nicht sein, dass in Innsbruck Zustände entstehen, wie sie in anderen Städten (z.B. Barcelona) bereits herrschen, wo ganze Stadtviertel faktisch über keinerlei Wohnbevölkerung mehr verfügen“, so Dallaserra abschließend.

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