„In Österreich gibt es bei der Gleichstellung von Frauen noch viel zu tun: gerechte Einkommen sicherstellen, den Gewaltschutz und die Gesundheitsversorgung verbessern oder die Selbstbestimmung voranbringen. Während sich in anderen Ländern rückschrittliche Tendenzen zeigen, stehen bei uns mit der neuen SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner die Zeichen auf Fortschritt und Zukunft“, ist SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim angesichts der neu angelobten Bundesregierung und der künftigen Zusammenarbeit optimistisch. Der internationale Frauentag wird dadurch heuer ganz besonders.
„Österreichs Frauen haben das Recht auf ein gutes Leben, gerechte Einkommen und Chancengleichheit. Wir wollen die Gleichberechtigung wieder nach vorne bringen. Auf Bundes- und Landeseben und auch in der Landeshauptstadt Innsbruck waren wir frauenpolitisch noch nie so breit und gut aufgestellt“, freut sich Yildirim.
Im Nationalrat werde an die erfolgreiche Arbeit angeknüpft: „Als Justizsprecherin liegen meine Schwerpunkte im Gewaltschutz, aber auch im Partnerschafts- und Kindschaftsrecht. Einige dieser Initiativen, wie Gewaltschutzambulanzen oder das Verbot des Versendens unerwünschter Dick-Pics, sind in das Regierungsprogramm eingeflossen.“
Das Programm trägt klare sozialdemokratische Züge und stellt die wichtigen Zukunftsherausforderungen in den Fokus: „Das Schließen der Lohnschere, mehr Chancen für Frauen im Beruf, Frauengesundheit und Gender-Medizin, leistbares Leben, einen raschen Ausbau der Kinderbildung und umfassenden Schutz vor Gewalt.“