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SPÖ - Yildirim: „Jeder Femizid ist einer zu viel!“

19.11.2025

Tiroler-Landesfrauenvorsitzende betroffen über aktuellen Fall in Innsbruck. Gewalt an Frauen als strukturelles Problem.

Tiroler-Landesfrauenvorsitzende betroffen über aktuellen Fall in Innsbruck. Gewalt an Frauen als strukturelles Problem.

„Zwei mutmaßliche Femizide an einer Frau und deren 10-jähriger Tochter in Innsbruck machen sehr betroffen. Sie zeigen auch: Gewalt an Frauen ist ein strukturelles, ein gesellschaftliches Problem. Ansetzen müssen wir bei der Bildung sowie bei der Arbeit mit Männern – und zwar auf ganz breiter Ebene. Frauen und Mädchen werden ermordet, weil sie Frauen sind. Dazu sagen wir laut und deutlich Stopp!“, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim.

„Jede dritte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen. Die Regierung nimmt Gewaltschutz entschlossen in den Fokus: ein wichtiges Element ist der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt, mit dem Lücken aufgezeigt werden. Er soll in den nächsten Wochen präsentiert werden“, verdeutlicht Yildirim.

Zum Gewaltschutz gehören auch der Ausbau der Gewaltambulanzen, der neue Dick-pic-Paragraf, wofür sich Yildirim stets stark gemacht hat. Gearbeitet wird zudem an der Weiterentwicklung des Sexualstrafrechtes.

„Ein selbstbestimmtes, ökonomisch unabhängiges Leben sind Voraussetzungen für ein Leben frei von Gewalt. Dafür setzen wir uns ein“, so Yildirim.

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