„Frauen arbeiten im Schnitt mehr als Männer, aber ihre Arbeit ist viel öfter unbezahlt. Die Konsequenzen sind ungerecht verteilte Einkommen, niedrige Frauenpensionen, Altersarmut und Mehrfachbelastung. Hier für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, darin unterstütze ich Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner voll und ganz. Equal pay und equal care hängen eng zusammen“, betont SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim.
Holzleitner spricht sich ‚längerfristig für halbe-halbe bei der Elternkarenz‘ aus. „Als SPÖ-Frauen fordern wir schon seit einigen Jahren halbe-halbe. Das gilt für die bezahlte und die unbezahlte Arbeit. Ich bin überzeugt, dass davon Frauen wie Männer und auch die Wirtschaft profitieren werden. Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, damit Frauen ökonomisch unabhängig sein und Männer sich einbringen können.“
„Aktuell geht nur ein Bruchteil der Männer für einen längeren Zeitraum in Karenz. Wir wollen Väterkarenz ermöglichen und normalisieren – wie sich das viele Eltern wünschen“, so Yildirim.
Viele Unternehmen würden damit kalkulieren, dass Frauen in Karenz gehen und Männer im Betrieb bleiben. Hier wolle man für mehr Gerechtigkeit sorgen – für Frauen und Männer. In Tirol arbeiten Frauen im Vergleich zu Männern immer noch 72 Tage ‚gratis‘. Mit Berücksichtigung der unbezahlten Arbeit sind es noch viel mehr.