Die Zahl der armutsgefährdeten Personen ist in Tirol laut aktuellem Armutsbericht leicht rückläufig. „Dennoch ist klar: 102.000 Betroffene sind zu viel! Auch dass viele Menschen trotz Arbeit arm sind, ist nicht hinzunehmen. Als SPÖ ist es uns ein zentrales Anliegen, hier gegenzusteuern“, macht SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim deutlich.
Sie verweist auf zahlreiche Maßnahmen, die unter SPÖ-Federführung im Nationalrat beschlossen wurden: „Beschlüsse wie die Mietpreisbremse, das Mietenpaket für leistbares Wohnen (311 Mio. Euro bis 2026), das Günstiger-Strom-Gesetz – inklusive eines Sozialtarifs – oder das Aus für Mogelpackungen bei Lebensmitteln werden kurz- und mittelfristig eine Entlastung bringen. Damit sagen wir der Teuerung den Kampf an und entlasten die Menschen. Zudem investieren wir in eine bessere öffentliche Gesundheitsversorgung. E-Card statt Kreditkarte lautet das Motto“
Besonders betroffen von Armut sind weiterhin Frauen, Alleinerziehende und Pensionist:innen: „Hier brauchen wir weitere Maßnahmen. Das sind zum Beispiel der geplante Unterhaltsgarantiefonds oder die Neubewertung von Arbeit, damit Branchen, in denen vor allem Frauen arbeiten, endlich besser bezahlt werden. Ein wichtiger Punkt ist auch Halbe-Halbe, also die gerechte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, denn nur so ist echte Gleichberechtigung möglich“, betont Yildirim.
„Dazu gehört auch der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, damit echte Vereinbarkeit möglich wird. Tirol geht hier voran.“