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Qualität & Quantität: Innsbruck setzt auf leistbaren und lebenswerten Wohnraum

01.04.2026

Plach & Hackl: „Wohnbauoffensive muss fortgesetzt werden. Erholungsräume und Grünflächen in unserer Stadt dürfen darunter aber nicht leiden. Leistbarkeit & Lebensqualität müssen konsequent zusammengedacht werden!“

Plach & Hackl: „Wohnbauoffensive muss fortgesetzt werden. Erholungsräume und Grünflächen in unserer Stadt dürfen darunter aber nicht leiden. Leistbarkeit & Lebensqualität müssen konsequent zusammengedacht werden!“

Bereits seit Jahren machen diverse Stellen, darunter auch die ÖH, darauf aufmerksam, dass WG-Preise in Innsbruck durch die Decke gehen. Das zeigt jüngst auch eine Untersuchung der AK Tirol. Klubobmann Benjamin Plach, Vorsitzender der Innsbruck SPÖ, sieht sich in der aktuellen Wohnbaupolitik der Stadtregierung bestärkt: „Neben unseren klassischen Stadtwohnungen bauen wir auch unsere zielgruppenspezifischen Angebote aus. Dazu zählt neben dem studentischen Wohnen auch unser neues Angebot „Junges Wohnen“, wo neben Studierenden auch Lehrlinge oder Menschen in Ausbildung bzw. am Start des Berufslebens ein Zuhause finden. Daneben gibt es inzwischen 11 Senior:innenwohnanlagen, in denen ältere Mitbürger:innen in barrierefreien und betreubaren Wohneinheiten ein Zuhause finden können, um möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig leben zu können. Mit einer Ausweitung der Sozialen Staffelung in diesem Bereich ist unserer Vizebürgermeisterin Elli Mayr ein weiterer wichtiger Schritt für leistbares Wohnen auch im höheren Alter gelungen.“

„Wir haben gerade erst die Vorbehaltsflächen auf den Weg gebracht und mit der strengsten Widmungspolitik Tirols verhindern wir zukünftige Betongold-Bauten. Wenn wir eine so schwierige Situation entspannen wollen, brauchen wir jedes Werkzeug, das uns zur Verfügung steht. Den Weg von der Betongold-Hauptstadt zur lebenswerten und leistbaren Landeshauptstadt, schafft man leider nicht in zwei Jahren“, fährt Plach fort.

Auch SPÖ-Gemeinderätin Daniela Hackl, Jugendsprecherin der SPÖ Innsbruck, verweist auf laufende Projekte: „Wir schaffen allein am Sandwirt 600 Plätze für Junges Wohnen, wo wir kürzlich den Spatenstich gefeiert haben. Zusätzlich ist ein NHT-Bau in der Andechsstraße mit 42 Wohnungen schon weiter fortgeschritten und kann in einem Jahr bereits übergeben werden. Wenn Wohnprojekte, auch studentische, in unserer Stadt entstehen, ist es wichtig, dass sie nicht nur quantitativ gut aussehen, sondern auch lebenswert und leistbar sind. Maximal verdichtete Verbauungen von Erholungsflächen, die Nutzungskonflikte mit sich bringen, welche man schon von vornherein vorhersehen kann, sind kein Beitrag zu einer nachhaltigen Entspannung am Wohnungsmarkt. Im Gegenteil fördern solche Projekte prekäre und angespannte Wohnverhältnisse.“

Bezüglich der immer wieder aufflammenden Diskussion rund um Wohnraummangel und Studierende dürfe man keine vorschnellen Schlüsse ziehen: „Studierende leiden unter der Situation am Innsbrucker Wohnungsmarkt genauso wie alle anderen auch. Hier den Schwarzen Peter einer einzelnen Gruppe zuzuschieben, wo es sehr viele Gründe für hohe Mietpreise gibt, löst kein Problem und macht keine Miete günstiger,“ so Hackl. „Wenn wir dieses Problem in den Griff bekommen wollen, geht es nur gemeinsam. Indem wir Ursachen ausmachen, Lösungsstrategien finden und umsetzen. Das ist unser Zugang zu Politik und diesen Weg gehen wir weiter“, schließt Plach.

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