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SPÖ Innsbruck übt Kritik an Doppelmoral der Liste Fritz

09.07.2025

Benjamin Plach: „Die Liste Fritz sollte sich erst einmal mit sich selber einig werden, ob sie nun für oder gegen Spekulation sind, bevor mit Rundumschlägen agiert wird – das war in der vergangenen Periode nämlich alles andere als klar!“

Benjamin Plach: „Die Liste Fritz sollte sich erst einmal mit sich selber einig werden, ob sie nun für oder gegen Spekulation sind, bevor mit Rundumschlägen agiert wird – das war in der vergangenen Periode nämlich alles andere als klar!“

In der heutigen Tiroler Tageszeitung spart KO Markus Sint nicht mit Kritik an der Widmungspolitik der Stadt Innsbruck und zählt dabei Pema 2, Stadtcarré und das geplante Projekt in der Amraser-See-Straße als Negativbeispiele auf. „Offensichtlich hat Herr Sint völlig vergessen, dass seine eigene Innsbrucker Fraktion im Oktober 2023 es war, die gegen eine Bausperre für das Projekt in der Amraser-See-Straße gestimmt hat und damit verhindert hat, eine klare Widmungspolitik und geordnete Entwicklung zu ermöglichen. Ebenso scheint bei der Liste Fritz vergessen zu sein, dass ihre Vertreter im selben Jahr gleich zweimal für die überdichte Verbauung des grünen Hangs in St. Nikolaus in der Innstraße 115 gestimmt haben und somit Verantwortung tragen für das aktuellste und negativste Innsbrucker Betongold-Projekt schlechthin. Wir erinnern uns: Ein 25-Millionen-Euro Geschenk der Politik an einen Investor!“, erinnert Klubobmann Benjamin Plach, Vorsitzender der SPÖ Innsbruck, an das frühere Abstimmungsverhalten der Liste Fritz und fügt hinzu: „Bei der Liste Fritz scheint eine Art politische Demenz beim Thema Wohnen eingesetzt zu haben.“

„Es ist schlicht unglaubwürdig, dass sich die Liste Fritz hier als Aufdecker von vermeintlichen Skandalen positioniert, bei denen sie an vorderster Front mitgestimmt hat. Wie man auch sonst sieht, agiert die Liste Fritz im Gemeinderat vielmehr als effekthascherische Fundamentalopposition als konstruktive Oppositionskraft. So stimmte die selbsternannte Aufdecker-Partei mit hanebüchenen Begründungen in der letzten Gemeinderatssitzung beispielsweise gegen die neuen Transparenzrichtlinien bei der Parteienförderung“, so Plach und schließt: „Die Liste Fritz sollte sich darüber klarwerden, welche Art von Partei sie eigentlich sein will: Denn Wein trinken und Wasser predigen ist das, wofür sie sich in Innsbrucks Politik einen Namen machen.“

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