Die Kritik am Budget 2026 vonseiten der Opposition wird bereits lange im Vorfeld der Budgetsitzung laut. „Während wir uns in wirtschaftlich mehr als schwierigen Zeiten bemühen, ein Budget zu gestalten, das keinen sozialen Kahlschlag bedeutet, versuchen sich Frau Gemeinderätin Oppitz-Plörer und Kolleg:innen an einer mehr als schlechten Zaubershow: Gleichzeitig werden die scheinbar zu hohen Ausgaben der Stadt kritisiert und im November-Gemeinderat diskutieren wir über einen Antrag der Liste Tursky, der den Neubau einer 50-m-Schwimmhalle vorsieht – das geht auch unter keinen Zauberhut“, zeigt sich SPÖ Innsbruck Vorsitzender und Klubobmann Benjamin Plach verwundert über den Zickzack-Kurs des „Neuen Innsbruck“.
Auch die Vorwürfe, dass Innsbrucker Familiensilber verkauft würde, lässt Plach so nicht stehen: „Die Kritik, dass städtisches Vermögen versilbert oder gar verscherbelt werde, ist ganz einfach falsch! Im konkret angesprochenen Fall geht es um Wohnungen, direkt gegenüber der NHT-Zentrale, die von einer städtischen Beteiligung in eine andere städtische Beteiligung übertragen werden. Diese Wohnungen bleiben im städtischen Vergaberecht und selbstverständlich im öffentlichen Eigentum – von einem Ausverkauf kann keine Rede sein!“
„Es ist kein Geheimnis, dass die budgetäre Situation nicht rosig ist. Hätten wir uns am Anfang der Periode eine andere Situation gewünscht? Natürlich! Aber es ist unsere Aufgabe, auch in schwierigen Zeiten Verantwortung für Innsbruck zu übernehmen und die Segel so zu setzen, dass wir diese Stadt gut durch schwierige Gewässer manövrieren können. Auch Oppositionsparteien haben die wichtige Aufgabe, uns auf die Finger zu schauen und mit konstruktiver Kritik zum Wohl der Stadt beizutragen. Die Liste Tursky muss in dieser Rolle der konstruktiven Opposition wohl erst noch ankommen“, so Plach abschließend.