„Volle, zügige und transparente Aufklärung“, erwartet sich SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim betreffend eines Vorfalls rund um die Justizanstalt Innsbruck. Justizwachebeamten wird Gewaltanwendung gegen einen Minderjährigen Häftling vorgeworfen.
„Ich habe volles Vertrauen hinsichtlich einer raschen Aufarbeitung des Vorfalles seitens der Justiz. Klar ist aber auch, dass es gar nicht zu Gewalt kommen sollte. Hier braucht es mehr Prävention. Seit Jahrzehnten beschäftigen uns überbelegte Justizanstalten und gleichzeitiger Personalmangel. Die Vorgängerregierung hat unsere Initiativen dazu ignoriert. Diese Versäumnisse werden jetzt aufgearbeitet und endlich längst notwendige Schritte gesetzt“, so Yildirim.
Gesetze wurden verschärft, Polizei aufgestockt, Inhaftierungszahlen steigen: dadurch entsteht ein ‚Flaschenhals‘ im Bereich der Justizanstalten.
„Reines Wegsperren hilft nicht. Ziel eines funktionierenden Strafvollzugs muss die Resozialisierung sein. Diese bedarf aber beispielsweise Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Haft. Das ist mit den aktuellen Belags- und Personalzahlen kaum möglich und muss sich ändern.“
Auswahl an Maßnahmen: