Aktuelles
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim / Blanik: „Hilfe für die Schwächsten mit Wohnschirm verlängert“

23.04.2026

Nationalrat beschloss Verlängerung bis 2029, 28 Mio. Euro pro Jahr für Übernahme von Mietrückständen oder Wohnungswechsel.

Nationalrat beschloss Verlängerung bis 2029, 28 Mio. Euro pro Jahr für Übernahme von Mietrückständen oder Wohnungswechsel.

Im Nationalrat wurde heute der österreichische Wohnschirm bis zum Jahr 2029 verlängert. Die Bundesregierung stellt dafür jedes Jahr 28 Mio. Euro zur Verfügung.

„Damit wird den Schwächsten in der Gesellschaft geholfen. Zum Beispiel durch die Übernahme von Mietrückständen oder durch einen Wohnungswechsel. Ziel ist es, Familien in Not zu unterstützen und Wohnungslosigkeit zu verhindern. Das ist eine wichtige und gute Sache. Niemand soll auf der Straße stehen, weil er durch Teuerung und hohe Wohnkosten unter Druck geraten ist. Schon gar nicht Familien mit Kindern“, begrüßen NRin Selma Yildirim und Landtagsvizepräsidentin Wohnbausprecherin Elisabeth Blanik das Gesetz, dem alle Fraktionen zugestimmt haben.

Geholfen wird rasch und unbürokratisch. „Wir stehen für einen starken Sozialstaat, der niemanden zurück lässt. Auch die Gesellschaft profitiert, denn nichts ist teurer, als die sozialen Folgekosten von Wohnungslosigkeit.“

Das Gesetz gibt es seit März 2022. Seither konnte in fast 16.000 Fällen verhindert werden, dass Menschen ihre Wohnung verlieren:

▶ In 6.500 Fällen war bereits ein Räumungsverfahren eingeleitet.

▶ In rund 2.800 Fällen stand sogar schon ein Delogierungstermin fest.

▶ Insgesamt wurden bisher mehr als 39.100 Menschen unterstützt, darunter rund 13.000 Kinder und Jugendliche. Mehr als die Hälfte der erwachsenen unterstützten Personen waren Frauen.

▶ Zusätzlich hilft Wohnschirm Housing First wohnungslosen Menschen beim Neustart: Mehr als 1.200 Personen wurden unterstützt, rund 500 Wohnungen konnten vermittelt werden.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim: „Fundament der Südtirol-Autonomie wird 80 Jahre alt“

SPÖ-Südtirolsprecherin zum Jahrestag des Pariser Vertrags.
Mehr erfahren
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim / Meichtry: „ÖVP-Männer betreiben Politik auf Kosten der Frauen“

Kinderbetreuung nicht als Arbeit zu sehen und Pensionsdebatte ist Geringschätzung der Leistung von Frauen, die Land am Laufen halten.
Mehr erfahren
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Wohlgemuth: „Verunsicherung bei Pensionen muss aufhören!“

Tirols SPÖ-Chef erteilt klare Absage an jede Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Nicht vollständige Pensionsanpassungen dürfen sich nicht wiederholen.
Mehr erfahren
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim: „Fundament der Südtirol-Autonomie wird 80 Jahre alt“

SPÖ-Südtirolsprecherin zum Jahrestag des Pariser Vertrags.
Zum Termin
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Yildirim / Meichtry: „ÖVP-Männer betreiben Politik auf Kosten der Frauen“

Kinderbetreuung nicht als Arbeit zu sehen und Pensionsdebatte ist Geringschätzung der Leistung von Frauen, die Land am Laufen halten.
Zum Termin
(c) Alexander Halbwirth/Morgenrot
News
Innsbruck
Aus der Bundespolitik

Wohlgemuth: „Verunsicherung bei Pensionen muss aufhören!“

Tirols SPÖ-Chef erteilt klare Absage an jede Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Nicht vollständige Pensionsanpassungen dürfen sich nicht wiederholen.
Zum Termin