Im Immobilienmarktbericht 2025 von „Prochecked“ wird von einem Tiefstand bei Neubauten in Innsbruck berichtet – bei immer noch hohen Quadratmeterpreisen. „Bei durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von rund 8000 Euro im Neubau sind wir schon in der absoluten Oberliga unterwegs. Das sind Preise, die sich die Innsbrucker Durchschnittsfamilie nie leisten können wird – hier handelt es sich um Betongold-Anlageprojekte, von denen wir in der Stadt schon mehr als genug haben!“, hält Klubobmann Benjamin Plach, SPÖ Innsbruck-Vorsitzender, fest.
Auch dass immer wieder von Anlegerwohnungen gesprochen wird, stößt Plach dabei sauer auf: „Wir wollen es gesellschaftlich und politisch nicht länger hinnehmen, dass einige Wenige mit dem Grundbedürfnis vieler spekulieren und Profit machen. Deswegen stehen wir auch zu unserer Nulltoleranz-Politik beim Betongold. Wenn wir kostbare Freiflächen in Innsbruck verbauen, dann ganz bestimmt nicht für sogenannte ‚Anleger‘. Wir wollen geförderte, leistbare Wohnungen für Innsbrucker:innen verwirklichen, die nachhaltig dazu beitragen, den Mietmarkt zu entspannen.“
Dass das Ziel des leistbaren Wohnens dabei keines ist, das schon in greifbarer Nähe ist, gesteht Plach ebenfalls ein: „Uns ist klar, dass wir keine Zauberformel haben, um die Wohnkosten von heute auf morgen zu senken – immerhin sind die aktuellen Preise auch ein Ergebnis jahrzehntelanger fehlgeleiteter Wohnbaupolitik. Aber wir nutzen den gesamten Werkzeugkoffer, der uns zur Verfügung steht, um unserem Ziel schrittweise näher zu kommen. Dazu trägt unsere Baulandoffensive mit den Vorbehaltsflächen bei, genauso wie ein hartes Durchgreifen bei illegaler Kurzzeitvermietung, einer strikten Widmungspolitik und natürlich auch ein Turbo beim Bau von städtischen Wohnungen. Dafür sind wir gewählt worden und das setzen wir auch um!“, schließt Plach.