Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Deshalb braucht es Politik, die Probleme benennt und Lösungen anbietet, statt Ängste zu schüren. Wer Sicherheit ernst nimmt, muss soziale Ungleichheit und Armut strukturell bekämpfen, denn sie sind bedeutende Risikofaktoren für Kriminalität. Unser soziales Netz und Angebote wie leistbare Stadtwohnungen sind hier zentral. Gleichzeitig entsteht Sicherheit beispielsweise auch durch Beleuchtung im öffentlichen Raum, Sozial- und Jugendarbeit, MÜG- und Polizeipräsenz sowie Gewaltschutz.
Gewalt und strafbares Verhalten brauchen klare Konsequenzen. Kriminalität lässt sich aber nicht bekämpfen, indem wir ganze Gruppen pauschal verurteilen. Das schafft Misstrauen, spaltet die Stadt und lenkt von zielgerichteten, wirksamen Maßnahmen ab. Sicherheit entsteht, wo wir als Stadt gemeinsam füreinander einstehen.
Unser Ziel ist ein Innsbruck, das Opfer schützt und Menschen nicht gegeneinander ausspielt. Das ist unser sozialdemokratisches Verständnis von Sicherheit.
Euer Dominik Pittracher