„E-Card statt Kreditkarte oder die beste Gesundheitsversorgung für alle, dafür setzt sich die SPÖ ein. Wir stärken und modernisieren daher das öffentliche, solidarische Angebot und wollen der Privatisierung Einhalt gebieten“, schildert SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim.
Im Nationalrat wurden dazu bereits Beschlüsse gefasst: „Mit 1. Jänner 2026 ist der Gesundheitsreformfonds gestartet. Bis zum Jahr 2030 stehen somit jährlich rund 500 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, mit dem Fonds das Gesundheitssystem zu modernisieren, Versorgungslücken zu schließen und den Zugang zu medizinischen Leistungen nachhaltig zu sichern“, konkretisiert Yildirim.
Investiert werden soll in eine verbesserte Versorgung, modernere Strukturen, mehr Sicherheit und stärkeres Vertrauen in das Gesundheitssystem. Es gibt zwei Schwerpunkte:
„Das Erfolgsmodell der Primärversorgungseinheiten wird weiter ausgebaut. Sie ermöglichen wohnortnahe Betreuung, längere Öffnungszeiten, multiprofessionelle Teams und eine bessere Versorgung zu Tagesrandzeiten und am Wochenende. Für die Ärzt:innen wird außerdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert“, so Yildirim. Außerdem soll die Prävention gestärkt werden: „Damit Menschen länger gesund leben und Erkrankungen frühzeitig erkannt oder verhindert werden“, unterstützt sie die Pläne von SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann.
Derzeit haben laut Daten des Gesundheitsministeriums 40,6% der Allgemeinmediziner:innen mit Ordination keinen Kassenvertrag, bei den Fachärzt:innen sind es 68%. „Wir werden mehr Kassenärzt:innen brauchen. Aktuell gibt es eine starke Entwicklung in Richtung Privatisierung. Wir setzten auf Solidarität und eine Stärkung öffentlicher Angebot und wollen die Privatisierung einbremsen. Wahlärzt:innen sollen einen fairen Beitrag leisten und einen Teil ihrer Kapazität zu Kassentarifen zur Verfügung stellen, wie es im Regierungsprogramm vorgesehen ist“, schließt Yildirim.