„Schwangerschaftsabbrüche sind eine Gesundheitsleistung und müssen an öffentlichen Krankenhäusern in Tirol möglich sein. Das fordern die SPÖ-Frauen seit Jahrzehnten und in dieser Frage werden wir im Sinne der Frauen auch nicht lockerlassen“, das betont SPÖ-Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim.
Die Ankündigung der Tiroler Gesundheitslandesrätin, seitens der Landesregierung eine neue, niedergelassene Ordination zu unterstützen, sei zu begrüßen, könne jedenfalls nicht das Ende der Bemühungen sein.
„Aktuell gibt es in Tirol einen niedergelassenen Arzt, der bald in Pension geht. Dann sind wir wieder bei einer gleich prekären Situation wie vorher. Tirol und Burgenland sind die einzigen Bundesländer, in denen Schwangerschaftsabbrüche nicht an öffentlichen Krankenhäusern möglich sind. Das wollen wir ändern. Zuletzt hat Vorarlberg dieses Angebot geschaffen. Nach anfänglichen Protesten scheint das gut zu funktionieren. Das können wir auch“, so Yildirim.
„Ein sicherer Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und kostenlosen Verhütungsmitteln, das sollte längst selbstverständlich sein. Andere Länder machen es vor. Frauen bestimmen selbst über ihren Körper, sie treffen ihre Entscheidungen und nehmen ihre Gesundheit in die Hand“, so Yildirim.