Bei der Bezirksfrauenkonferenz der SPÖ-Frauen Innsbruck wurde Nationalrätin Selma Yildirim mit 97,4 % als Vorsitzende wiedergewählt.
„Wir wollen eine gute Zukunft für die Frauen gestalten: selbstbestimmt und gelichberechtigt. Gleichzeitig sind wir schon wieder damit konfrontiert, Rückschritte verhindern zu müssen. Darauf deuten die Entwicklungen auf Bundesebene hin. Das reicht von der gerechten Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit bis zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Rechte und rechtskonservative Regierungen sind schlecht für Frauen. Wer immer versucht, Frauenrechte zu beschneiden, wird unseren Widerstand zu spüren bekommen. Wir sind viele – an uns werden sie nicht vorbeikommen“, gab sich Yildirim kämpferisch.
Neu gewählt wurde auch der Bezirksfrauenvorstand der SPÖ Innsbruck. Er besteht künftig aus 18 Frauen, die die breite Palette an weiblichen Lebensrealitäten widerspiegeln. Stellvertretenden Vorsitzende sind künftig Martina Auer, GRin Daniela Hackl und LA Daniela Meichtry.
Inhaltlich hat sich die Frauenkonferenz mit Anträgen für die inhaltliche politische Arbeit aufgestellt. Der Leitantrag stand unter dem Titel „Zukunft gestalten – Gleichstellung sichern – Rückschritte verhindern.“ Die Vertretung von Frauen in Aufsichtsräten, Preisgelder und Frauenförderung im Sport sowie die Gestaltung von Wettbewerbskriterien bzw. Ausschreibungen in Kunst und Kultur waren weitere Themen.
„Frauenpolitik braucht Beharrlichkeit und einen langen Atem. Und sie braucht viele Frauen, die gemeinsam für ein Ziel eintreten. Die SPÖ-Frauen beweisen eindrücklich, dass wir dafür stehen“, machte Yildirim deutlich.
Als Ehrengäste waren u.a. gf. Landesparteivorsitzender Philip Wohlgemuth, Landesrätin Eva Pawlata, Stadtparteivorsitzender Benjamin Plach, Klubobfrau Elisabeth Fleischanderl und Nationalrat Benjamin Höfler dabei.