„Es ist menschlich schwer nachvollziehbar, wenn junge Menschen, die sich hier ein Leben aufgebaut haben, vor einer ungewissen Zukunft stehen. Die Heimat von Joseph und Victoria Oshakuade ist längst hier in Tirol, sie sollten daher humanitäres Bleiberecht erhalten“, so Wohlgemuth.
„Gerade bei Menschen, die seit vielen Jahren hier leben, zur Schule gegangen sind oder sich in Ausbildung befinden, müssen diese Umstände entsprechend berücksichtigt werden. Gleichzeitig gilt: Unser Rechtsstaat basiert auf klaren Regeln, die einzuhalten und deren Entscheidungen zu respektieren sind. Umso wichtiger sind rasche Verfahren: Entscheidungen dürfen sich nicht über Jahre ziehen – sie müssen fair, nachvollziehbar und zügig getroffen werden. Die GEAS-Reform muss hier deutliche Verbesserungen bringen und für mehr Rechtssicherheit sorgen.“