Seit rund einem Jahr laufen nun die Bauarbeiten am DDr.-Alois-Lugger-Platz, die zu Beginn des Sommers abgeschlossen sein sollen. „Die Neugestaltung des Luggerplatzes im Rahmen von COOLymp ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie Lokalpolitik funktionieren kann und soll“, freut sich SP-Innsbruck-Vorsitzender und Klubobmann Benjamin Plach. Die SPÖ Innsbruck hat im Jahr 2020 mit ihrer Aktion „Dein O-Dorf, deine Chance“ mit hunderten Hausbesuchen die im Stadtteil Olympisches Dorf ansässige Bevölkerung befragt. „Wir wollten wissen, welche Themen den Leuten am meisten unter den Nägeln brennen. Bei der Auswertung der Fragebögen hat sich klar gezeigt, dass sich die große Mehrheit eine Aufwertung der öffentlichen Flächen und Grünanlagen im Stadtteil wünscht“, erklärt Plach: „Daher haben wir als SPÖ die Anträge zur Neugestaltung und Attraktivierung von Luggerplatz und Olympiapark in den Gemeinderat eingebracht.“
„Laut Stadtklimaanalyse ist der Luggerplatz der am massivsten betroffene Hitzeplatz in der Stadt. Mit dem Projekt COOLymp gelingt es uns, statt einer Asphaltfläche einen begrünten, natürlich gekühlten Platz zu schaffen, einen Platz, an dem sich die jüngere und ältere Generation wohlfühlen kann. Es war uns wichtig, dass die Idee von Anfang an von den Menschen im Stadtteil mitgetragen, beraten und begleitet wird, damit der Platz ein Ort des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil werden kann“, freut sich die für Kinder, Familien und Senior:innen zuständige Vizebürgermeisterin Mayr und bedankt sich beim Bund für die finanzielle Unterstützung des Projekts, das den heißesten Platz in der Stadt Innsbruck bald im doppelten Sinne „cooler“ machen wird.
„Durchdachte Planungskonzepte wie ‚COOLymp‘ reduzieren die Hitzebelastung in den Städten und steigern damit die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Ich freue mich, dass wir dieses Vorzeigeprojekt im Rahmen des ‚Smart Cities‘-Programms mit einem Fördervolumen von über 450.000 € unterstützen und der Platz noch rechtzeitig im Sommer fertiggestellt wird“, so Mobilitätsminister Peter Hanke, der die Bauarbeiten am Dienstag persönlich besichtigte.
Geht es nach der Stadt-SPÖ, ist dieses Projekt ein Vorbild für künftige klimafitte und generationengerechte Platzgestaltungen – gerade auch in jenen Stadtteilen von Innsbruck, die abseits von touristischen Innenstadtbereichen liegen und dicht besiedelt sind.